In der MALDI-Analytik geht heute der Trend zu großen Probenmengen, langen Scanzeiten sowie örtlich genauer Auflösung der Messung. Heutige MALDI-Matrices limitieren diesen Fortschritt jedoch aus zwei Gründen:
Erstens: Sie sind nicht vakuumstabil. Dadurch verändert sich die Schichtdicke während der Zeit eines MALDI-Scans. Es kommt zu einem Verlust der Sensitivität, zu einer Signaldrift und dadurch zu erheblichen Messfehlern.
Zweitens: Co-Kristalle mit HCCA, 2,5-DHAP oder 2,5-DHB überschreiten in der Regel die Größe von 10µm, weshalb feinere Auflösungen nicht möglich sind. Ziel des Projektes ist die Entwicklung neuer vakuumstabiler Matrices, die homogene Co-Kristall-Schichtdicken über 24h mit möglichen Analyten wie Peptiden, Proteinen, Lipiden und Wirkstoffen bilden.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuen Verfahrens zur gezielten und positionsspezifschen Immobilisierung von Enzymen an Trägermaterialien Die Immobilisierung von Enzymen erhöht ihre Stabilität und die Möglichkeit der Wiederverwendbarkeit und lässt katalytische Teilschritte effektiver und mit höherem Umsatz ablaufen. Das Projekt läuft über 36 Monate und hat ein Volumen von gut 500TEUR.

SiChem gratuliert den Chemie-Nobelpreisträgern Frances H. Arnold (California Institute of Technology / Caltech), George P. Smith (University of Missouri), und Gregory Winter (MRC Laboratory of Molecular Biology). SiChem beliefert alle 3 Institute mit seinen nützlichen Tools für die biochemische Forschung.

SiChem sponsert mit pre4U die diesjährige SPICA – das 17te Internationale Symposium für präparative und industrielle Chromatographie.

SiChem unterstützt das Tübinger Team im „international Genetically Engineered Machine“ (iGEM) Wettbewerb. Mehr als 300 Teams aus der ganzen Welt nehmen an diesem renommierten Wettbewerb im Bereich der synthetischen Biologie teil. Ihre Ergebnisse präsentieren sie vor einer internationalen Jury in Boston (iGEM)